Gedanken zum Thema „Alternativer Sex“.

  1. Wir alle haben es so gelernt: Es stand im Kinderlexikon oder irgend jemand hat es gesagt: „Steck rein“ bzw. „Lass Dir reinstecken“. Für eine Fortpflanzung reicht es gewöhnlich aus zu stecken. Um spirituell und energetisch genährt bzw. satt zu werden braucht es mehr als Mechanik. Sex gemäß der Natur der Schöpfung geht anders: Ein Lingam macht ein Angebot, indem er andockt. Die Yoni kann frei wählen, ob und wann sie ihn durch ihre Muskeln „einsaugt“. DAS ist rein und liebevoll.

  2. Das hebräische Verb für Sexualverkehr heißt „erkennen“. Sex hebräisch gedacht, gesprochen und gefühlt findet nicht nur auf körperlicher Ebene statt. Er schließt Sinnlichkeit, Intellektualität und Spiritualität selbstverständlich mit ein.

  3. Bevor die Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen ihren Weg in den Mund der ersten Menschen fand, waren sie mit Licht bekleidet. Wenn ich paradiesischen Sex oder auch nur sexuelle Heilung will, kommt es darauf an, ob ich in meinem Herzen bereit bin, das Lichtkleid meiner Sexualpartnerin gedanklich wiederherzustellen...

  4. Jedes Becken fühlt und erlebt individuell. Bin ich bereit für eine Zeugin/einen Zeugen während meiner Selbstliebe? Und bin ich bereit das Fühlen und Erleben eines anderen Beckens zu bezeugen?

  5. Das fundamentale Gesetz im Universum „Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden. Wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden“ wird bei der tantrischen Berührung erlebbar. Es gibt nichts Heilsameres als demütiges Geben und demütiges Empfangen.

  6. Für viele Menschen gilt die Gleichung: Sex = ausschließlich und immer Penetration. Dieses Bild ist jedoch nur ein kleiner Ausschnitt des Ganzen. Erfüllende sexuelle Räume entstehen genauso oder noch intensiver durch synchrones gemeinsames Atmen, durch eine energetische Beckenverbindung, durch sinnliche Berührung, ...

  7. Stilles Lieben: In der Stille warten wir auf die innere Stimme und hören darauf. In der Stille schöpfen wir neue Kraft. Yoni und Lingam fangen in der Stille an miteinander zu sprechen.

  8. Eine Knospe entfaltet sich in Zeitlupe. Erst dann können wir tief in ihren Kelch hineinsehen. Mit der Knospe der Körperliebe verhält es sich ebenso: Je ruhiger wir sexuell verschmelzen, desto tiefere Einblicke werden wir erhalten.

  9. Man kennt es aus dem jugendlichen Leistungssex: Je mehr Friktionen (rein-raus) jemand schafft, desto höher ist der Spaßfaktor und desto größer ist das soziale Ansehen. Wie wohltuend sind dagegen bewusste, achtsame Friktionen mit einer energiespendenden Botschaft...

  10. Die Pornoindustrie will uns beibringen, dass man die anderen Körperöffnungen genauso behandelt wie eine Yoni. Mund und Anus jedoch haben eine ganz eigene Energie. Ihnen zu begegnen ist ein ganz anderer, eigener Prozess mit spezifischer Bedeutung...

Hinweis: Lingam ist das übliche Wort für den Penis, Yoni das für die Vulva in der tantrischen Heilungssprache.

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